Archive for Juni, 2008

Endloser Sommer mit cubo.soleil

Montag, Juni 30th, 2008

sonoro bringt den Sonnenschein in die schönsten Nebenräume der Welt. Nach dem großen Erfolg der Sonderedition 2007, dem türkisfarbenen ice.cubo, präsentiert sonoro in diesem Jahr wieder ein besonderes limitiertes Modell. Heiter wie der Sommer und strahlend wie die Sonne selbst, das ist cubo.soleil. Die Sonderauflage greift die aktuelle Trendfarbe Gelb auf und verwandelt sie mit metallischen Glanzeffekten in ein ganz besonderes Highlight. Auf weißen, schwarzen und grauen Flächen oder kombiniert mit braunen Hölzern ist cubo.solei ein aufregender Farbtupfer in jedem Raum. Zusammen mit den gewohnten Features und Qualitätsansprüchen von cubo ergibt dies ein spätsommerliches Hoch der Extraklasse. Wir haben das Modell bereits geordert und können ab August mit der Auslieferung beginnen, bestellen Sie vor und sichern Sie sich ein limitiertes cubo.solei, die für Deutschland vorgesehene Stückzahl wird bei nur 500 Stück liegen.

Grüße aus Dresden Rö-Hifi Point

cubo.soleil Designanlage

Cambridge Audio Kombi im Stereoplay Test

Sonntag, Juni 29th, 2008

In der Juni Ausgabe der Stereoplay haben wir den Test von Vollverstärker CD Player Kombinationen entdeckt. Angetreten zum Vergleichstest waren die Cambridge Audio 740 Kombi, Rega Saturn und Rega Mira 3 und die Nad Kombination bestehend aus NAD C 515 BEE und NAD C 355 BEE. Hintergrund des Tests war die Frage ob eine Kombination eines Herstellers besser als die Kombination zweier Testsieger sinnvoller erscheint.
Ist der Design Aspekt klar auf der Seite der hausinternen Kombinationen, der Bedienkomfort ebenfalls, war die Frage nach dem klanglichen Zusammenspiel oftmals eine schwierige Sache. Auch wir als Hifi Händler können nicht alle möglichen Kombinationen einem Test unterziehen und sind daher auch anderen Quelle aufgeschlossen, zumal hier in diesem Test keine Preisrelation hergestellt wurde. So kommt die NAD Kombi mit einem Gesamtpreis von 1000,- Euro doch als Einstieg daher, zeichnet sich aber an wirkungsgradstarken Lautsprechern durch eine innere Ruhe und klangfarbenreicher Wiedergabe aus. Mit der fast doppelt so teuren Cambridge Kombination wurde dann das Stereoplay Highlight gefunden. Die Kombination spielt mit einer schlackenfreien, grenzenlosen Leistung einfach genial, zumal sich der 740 A als Feingeist auszeichnet. Als Tip sei gesagt das der Cambridge 740 C auch müden DVB Tunern als Wandler auf die Sprüge hilft. Das reine CD-Laufwerk des Players mit der eigenentwickelten Elektronik zur Spurführung trägt dazu bei. Für die Dritte Kombi im Test sind schon 3000,- Euro anzulegen, der Rega Mira 3 und der Rega Saturn, Rega typisch als Toploader. Die teuerste Kombination im Test ist zugleich die kritischste, so spielt der Rega Mira 3 nur wirklich an hochohmigen Lautsprechern sein volle Klangpotential aus. Stimmt allerdings die Kombination aus Lautsprecher und Verstärker, dann sind klanglich kein Abstriche zu machen. Und natrülich zielt die Rega Kombi ganz klar auf Phonohörer, wie die grüne Taste auf der Fernbedieung deutlich macht.
Alles in allem bleibt die Frage weiterhin offen, ob eine Testsieger Kombination mehr kann als die abgestimmten Kombinationen der Hersteller. Lediglich ergab sich als Highlight die 2000,- Euro für die Cambridge Komibination.

Grüße aus Dresden Rö-Hifi-Point

Cambridge Audio 740 C

60 Jahre und kein bisschen leise…

Dienstag, Juni 24th, 2008

…oder die faszinierende Welt der analogen Musikwiedergabe

In der Geschichte der Tonspeicherung gibt es ein alles überragendes Ereignis – die Erfindung der Langspielplatte im Juni 1948 durch die US-Plattenfirma CBS. Das betraf weniger die damit mögliche Qualitätssteigerung als vielmehr den völlig neuen Gebrauchswert durch die verlängerte Spieldauer. Damit wurde die vollständige Erschließung der Musikliteratur durch einen bequem handhabbaren Tonträger zu ökonomisch günstigen Bedingungen möglich.

Die Entwicklung der populären Musik in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wäre ohne die Schallplatte undenkbar. Zusammen mit dem Radio bildete das Medium Schallplatte die Grundlage, dass der Rock’n’Roll die Jugend begeisterte und zur Ausprägung der Popkultur führte.
Andersherum trieb die massenhafte Nachfrage und Produktion von Schallplatten selbst deren Entwicklung und die Vervollkommnung der Abspielgeräte voran, im Ergebnis dessen sich ein welweit austauschbarer Tonträgerstandard durchsetzte, der seit 60 Jahren immer noch aktuell ist. Welcher digitaler Tonträger kann das schon von sich behaupten? Wird man in 30 Jahren noch CDs, SACD oder DVD-Audio abspielen können?

Entsprechend viele Schallplatten stehen im heimischen Regalen oder sind auf dem Gebrauchtmarkt im Umlauf, für Sammler gibt es ein riesiges Betätigungsfeld.

Neupressungen aktueller Musik oder Wiederveröffentlichungen sind im Schallplattenladen (Ja, die gibt es immer noch!) und bei Internet-Versendern erhältlich. Selbst die großen Elektronik-Discounter haben wieder eine Vinyl-Ecke eingerichtet.

Die Schallplatte – trotz ihres Alters und obschon so oft totgesagt. Aber, wie man weiß: Totgesagte leben oft länger…
Im Gegenteil, die Schallplatte feiert schon seit geraumer Zeit „heimlich“ ihr Comeback, während die Verkaufszahlen digitaler Tonträger schwächeln. Denn trotz aller Fortschritte ist sie klanglich immer noch für viele „das Maß aller Dinge“ … und ganz sicher vermag eine simple MP3-Datei auf einer Festplatte oder dem transportablen MP3-Player nicht so rundherum zu faszinieren.

Analoges Musikhören mag vielleicht im Digitalzeitalter altmodisch erscheinen, jedoch hat Musikhören mit Emotionen zu tun und davon liefert die LP mehr wie jeder andere Tonträger. So praktisch die CD oder ein MP3-Player auch sein mag – es ist doch etwas ganz anderes, ja fast eine Zeremonie, eine Schallplatte aus dem Regal zu ziehen, das großformatige, interessante und lesbare (!) Cover zu betrachten und die Platte dann sorgsam auf den Plattenteller zu legen.
Dazu vielleicht einen Whisky oder ein Glas Wein – so lässt sich Musik intensiv erleben.

Was die Geräteseite (neudeutsch: „Hardware“) betrifft, kann ebenfalls Entwarnung gegeben werden. Alles was man zum Schallplattenhören braucht, ist weiterhin erhältlich. Darüber hinaus sorgt die technische Präzision der heutigen Schallplattenspieler für eine Klangqualität, die früher unerreichbar schien. Für einen soliden Plattenspieler muss man keine Unsummen ausgeben, etwa 300 EUR sollte man aber für den Einstieg einplanen. Der Spaßfaktor steigt natürlich mit der Höhe der Investition an, gern sei an dieser Stelle auf den Dresdner Rö-HiFi-Shop verwiesen, der für jeden Geldbeutel das passende Analog-Equipment bereithält. Die sachkundige Beratung durch Alexander Rösch gibt es gratis dazu.

Klaus Wunderwald
Mitglied der Analoque Audio Association (AAA)
www.AAAnalog.de

TD126 mit Tonarm Lustre GST-1

Plattenspieler des Autors:  Ein Thorens TD126 MK III mit Tonarm Lustre GST-1

Aurum Classic Wood

Abtastsystem Clearaudio Aurum Classic Wood MM mit farbenreichem Klang und sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis

Nacht und Träume – Franz Schubert Virgin Vinyl – exclusiv von Clearaudio

Freitag, Juni 20th, 2008

Wir stocken unsere LP-Sammlung weiter auf, und möchten Ihnen natürlich die vinylen Schätze nicht vorenthalten. Sie können ab nächster Woche diese LP bei uns bestellen. Diese 180g Pressung, welche exclusiv über Clearaudio vertrieben wird, war ein lang gehegter Wunsch Heinz Wildhagens, Lieder von Franz Schubert mit Gitarrenbegleitung aufzunehmen – was seiner Zeit in den Schubertiaden eine gängige Aufführungspraxis war. Durch den durchsichtigen Klang der Gitarre erhält Schuberts Musik eine Leichtigkeit und Beschwingtheit, die mit Klavier selten zu hören ist. Nach Sichtung der Schubert-Lieder – was immerhin weit über 800 waren – wurde von Monika Teepe (Sopran) und Klaus Jäckle (Gitarre) eine Auswahl getroffen. Einige der Bearbeitungen stammen von Zeitgenossen, einige wurden von Klaus Jäckle mit großer Erfahrung und Einfühlungsvermögen selbst ausgeführt.
Wir wünschen uns und Ihnen viel Hörgenuss mit dieser Pressung.

Grüße aus Dresden Rö-Hifi Point